too late, too good, too sweet, too much!

Veröffentlicht in Uncategorized am März 27, 2008 von glitterstar

Zeit, dass wir uns endlich sprechen.
Zeit, das Schweigen zu durchbrechen.
Du kennst mich.
Ja, du kennst mich!
Weißt du noch, du warst ein Knabe,
als ich dir versprochen habe,
dass ich dir
immer nah bleib’.

Die Schatten werden länger,
und doch bleiben alle
blind und stumm.
Zum Klang der Rattenfänger
tanzt man wild
um’s Goldne Kalb herum.

Die Schatten werden länger!
Es ist fünf vor zwölf!
Die Zeit ist beinah um.

Die Schatten werden länger,
und die Lieder werden
kalt und schrill.
Der Teufelskreis wird enger,
doch man glaubt nur,
was man glauben will.
Die Schatten werden länger!
Es ist fünf vor zwölf!
Warum hält jeder still?

Was hält dich zurück?
Dies ist der Augenblick!
Greif nach der Macht!
Tu es aus Notwehr!

Zwei Nächte

Veröffentlicht in {feelings}, {statements} am März 27, 2008 von glitterstar

Das ist einfach nur komisch und wunderschön zugleich. Und ich glaube, dass ich einen furchtbaren Fehler mache. Einen ganz furchtbaren. Ich sollte es beenden. Aber andererseits wäre es anders nie so weit gekommen.

Veröffentlicht in Uncategorized am März 26, 2008 von glitterstar

Da bekommt jemand Konkurrenz. Und zwar ganz gewaltig.

Tarock

Veröffentlicht in {feelings}, {life} am März 23, 2008 von glitterstar

Warum kann es nicht immer so sein? Wieso bist du ab Dienstag wieder so weit weg? Es macht mich irgendwie fertig dass die Menschen mit denen ich am besten reden kann und die mir so viel bedeuten so weit weg leben müssen. Ich hätte es so gerne wieder so wie es früher war. Du, zwei Ecken weiter, der in der Nacht anruft und fragt ob wir Lust auf Eis und ein Video haben. Lebensfroh – das bist du. Und realistisch. Und so unglaublich klug. Für mich sind die wenigen Momente in denen ich mit dir reden kann immer ein kleines Geschenk. Weil es mir so vor kommt als würdest du mir wirklich zuhören. So sehr zuhören, dass du dir genau vorstellen kannst was ich meine. Und deine Antworten fühlen sich irgendwie auch immer so gut an. Weil du mir in die Augen siehst wenn du mit mir redest und mir dabei irgendwie in die Seele schaust.

Und dann am Dienstag bist du wieder weg. Wir sehen uns wahrscheinlich frühestens im Sommer. Es macht mich irgendwie fertig. Eben weil du auch sagst, dass wir einfach diese ‘connection’ haben. Aber mails sind nicht dasselbe und telefonieren? Wann machen wir das schon? Und dann dieser Vorschlag: „Weißt du was? Machs einfach so: Wenn du mal das Gefühl hast mir genau JETZT irgendwas sagen zu müssen – ganz egal was – schnapp dir eine Postkarte, schreibs in ein paar Stichworten auf und schicks mir. Du wirst dich besser fühlen, ich versprechs dir!“

Aber warum kannst du nicht da sein? Warum musst du immer wieder gehen? Und wieso macht Tarock nur mit dir Spaß? Das macht mich fertig. Echt.

:-D

Veröffentlicht in {statements} am März 14, 2008 von glitterstar

 

 http://www.youtube.com/watch?v=QFLu6bu7LEk

Vamos a Barcelona… 

Hasta la proxima!

„Liebe, Lügen, Hass, Freundschaft und Verrat“

Veröffentlicht in {feelings} am März 11, 2008 von glitterstar

Ich glaube nicht, dass ich jemals vergessen werde können. Ich glaube nicht, dass sich unser Verhältnis noch einmal so richtig stabilisieren wird. In jedem Wort, dass du sagst, höre ich Vorwürfe und Beschuldigungen. Dir liegt viel zu viel an meiner Meinung, als dass du sie einfach so übergehen könntest. Gestern hast du mich aufgeregt, aber nicht wegen dem was du gesagt hast, sondern viel mehr wegen der Art wie du es gesagt hast. So als hätte ich den bösen Part in diesem Film übernommen. Dir liegt zu viel an meiner Zustimmung weil dir schon immer viel zu wichtig war was andere über dich denken. Du wirst immer auf deine Entscheidungen beharren um mir zu beweisen, dass du recht hattest. Auch wenn ein Blinder sieht, dass deine Entscheidungen falsch waren.

Ich glaube es hat dich verletzt zu sehen, dass es mir nicht mehr wichtig ist. Denn das ist es wirklich nicht mehr. Ich habe mich damit abgefunden, dass du mich im Stich gelassen hast. Ich habe dich lange genug dafür bestraft – teilweise auf eine Art für die ich mich heute schäme. Aber im Endeffekt ist es mir nicht mehr wichtig. Du warst einfach weg. Und dann hast du nicht verstanden, warum ich mich von dir abgewandt habe. Du hast gehofft, dass das Band zwischen uns stark genug ist. Und das wäre es auch gewesen. Aber durch dein Unverständnis und mein fehlendes Interesse an Ehrlichkeit ist das Band zerrissen. Und jetzt spüre ich nur noch selten wirkliche Gefühlswellen wenn ich an dich denke. Hauptsächlich kommt da Enttäuschung und Zorn hoch. Denn das bin ich – enttäuscht von dir und von mir, zornig auf dich und auf mich. Weil wir es beide verschissen haben.

Doch das gestern war nicht okay. Das gestern hatte keinen Grund. Das gestern war einfach nur das Aufwärmen von alten Themen, die mich weder interessieren noch von irgendeiner Bedeutung für mich sind. Du willst deine längst getroffenen Entscheidungen noch immer vor mir verteidigen und das verstehe ich nicht. Immerhin sind es Entscheidungen die mich wirklich nichts mehr angehen und die schon längst Auswirkungen auf unsere Beziehung hatten. Also warum rüttelst du noch weiter daran und versuchst meine Meinung zu stürzen? Nur um dir selbst zu beweisen, dass du recht hast? Ich denke nicht, dass es dir so wichtig wäre mit mir alle diese Themen durchzukauen wenn du nicht selbst auch noch enorme Zweifel an deinen Entscheidungen hättest. Wenn du dir sicher wärst, dass du richtig gehandelt hast, hättest du gestern nicht so überreagiert.

Ich habe gestern nichts gesagt. Habe versucht das Thema zu wechseln und habe alles dafür getan nicht wieder in eine unerträgliche Situation mit dir zu kommen. Aber du hast nicht aufgehört. Und ich wollte da einfach nur noch weg. Weil ich einfach nicht einsehe warum ich noch immer der Mistabladeplatz für deine Probleme sein soll. Es war mir egal was du gesagt hast, aber ich war enttäuscht von deiner Angriffslust und deinem Unvermögen in mir mehr zu sehen als nur eine falsche kritische Ex-Freundin. Und ich bin erschöpft. Von den ewigen Spannungen und der Streiterei und allem. Am besten wäre es wohl wir würden endlich getrennte Wege gehen. Entgültig. Wir leben doch schon lange nicht mehr in einer Welt und jeden Tag an dem du dich weiterhin in meiner Welt aufhältst, finde ich ermüdender und erschöpfender als den vorhergehenden.

Lass es gut sein. Lass mich los. Du kannst nicht dein altes Leben mit Füßen treten und es dann wieder vom Boden aufheben. Denn das war eine dieser Entscheidungen, die man weder wieder gut noch rückgängig machen kann.

Scheiß Tag

Veröffentlicht in {statements} am März 8, 2008 von glitterstar

Wieso nehm ich mir überhaupt noch zu Herzen was du sagst?

Wenn du mit jedem Wort doch nur immer wieder dasselbe meinst: Du bist es nicht wert!

Warum akzeptiere ich nicht einfach, dass für dich alles nur ein großes Spielbrett ist?

Wenn du mit deinen unterschwelligen Kommentaren dein Ass im Ärmel durchblitzen lässt!

Ich kann nicht schlafen I

Veröffentlicht in {feelings} am März 7, 2008 von glitterstar

Ich bin nicht zufrieden. Weder mit mir noch mit dieser Welt noch mit sonst irgendeinem Gedanken den ich momentan fasse. Ich gehe früher von dem Abendessen weg, lege mich ins Bett und kann nicht schlafen. Ganz egal wie fest ich die Augen zukneife. Ich kann einfach nicht. Und es macht mich so wütend, dass man sich im Leben durch so viele Hindernisse ablenken lassen muss und dabei weiß man nicht mal wo man hin will. Es macht mich alles so müde. Dieser ganze Schwachsinn vom ‘Sinn des Lebens’. Es macht mich müde und traurig, dass alles so verdammt schwierig und kompliziert ist. Gefühle, Gedanken, Kommunikation. Ich habe schon lange nicht mehr wirklich ausdrücken können was ich sagen will und es macht mich richtig wütend, dass mir die Regeln der Sprache und jeder anderen Kunst und Kommuniokationsform beim Ausdrücken meiner Gefühle Grenzen setzt. Das ist es doch im Endeffekt. Alles was wir tun und alles was wir schaffen und kreieren hat genau deffinierte Grenzen. Alle durch Menschenhand geschaffen und trotzdem kann niemand – schon gar nicht ich – diese Grenzen überwinden. Wenn es doch einen Ausdruck für meinen Gefühlszustand gäbe. Wenn ich doch frei sein könnte in meiner Kreativität und in meinem Schaffen. Doch auch meinen Gedanken sind Fesseln umgelegt. Warum darf ich nicht an das glauben oder an das denken was ich will? Warum gibt es so etwas wie Verhaltensregeln? Wieso wird uns vorgeschrieben was wichtig ist im Leben? Wieso wird mir vorgeschrieben, dass ich ‘rebelliere’ sobald ich mich außerhalb dieser vom Menschen geschaffenen Grenzen aufhalte?

Doch so weit ich mich erinnern kann hat es noch niemand geschafft mich davon zu überzeugen, dass es überhaupt möglich ist aus diesen Grenzen auszubrechen. Hat denn überhaupt schon mal jemand ‘out-of-the-box’ gedacht? Hat mich denn überhaupt schon mal jemand berührt, weil er genau DAS ausgedrückt hat, was ICH fühle? Lieder kommen nah dran, Filme können mich zu Tränen rührern, Bücher lassen mich nachdenken… aber nichts – und ich meine NICHTS - hat mich irgendwo getroffen. Irgendwo in mir drinnen. Irgendwo, wo ich mir gedacht habe: WOW! Da hat ein Mensch es geschafft etwas zu kreieren, das mich in meinen Gefühlen bestätigt. 

… 

Und ist das nicht die Lösung?

Worte können etwas bewirken. Zum Beispiel gerade eben… Gefühlsänderung… Zufriedenheit… Erleichterung. ’Wo Wort, da Wahrheit!’ ‘Wo Wort, da Kunst!’ ‘Wo Wort, da Inspiration!’ ‘Wo Wort, da Film – im Kopf!’

ergo: Kopfkino

ergo: Regie

ergo: Jetzt kann ich einschlafen. Mit Sicherheit.   

pedo?

Veröffentlicht in {feelings} am März 5, 2008 von glitterstar

Ich hab echt ein schlechtes Gewissen. Weil ich wirklich hingehen sollte heute. Aber irgendwie ist die ganze Freude jetzt weg. Du kommst mir so komisch vor und die Szene letzte Woche war mehr als nur verstörend. Teilweise hab ich die Befürchtung, dass du die ganze Zeit über schon Hintergedanken gehabt hast. Und das macht mir Angst. Wirklich Angst. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich einen sehr sehr langen Eintrag über dich geschrieben habe und wie sehr ich dich und deine Stunden mag. Aber ich meinte dich – als Lehrer, netter Mensch. Nicht mal als Freund. Nicht mal als Bekannter. Wir kennen uns eigentlich überhaupt nicht und deswegen ist es umso grusliger was du in meine Worte hineininterpretierst. Auf jeden Fall geh ich heute nicht hin. Ich hab keine Lust mir die peinliche Stille zwischen uns anzutun und ständig deinem Blick auszuweichen. Das werd ich sowieso noch machen müssen – aber nicht heute. Heute hab ich nicht den Kopf dafür. Heute ist der Kopf voller Spanisch-Vokabeln und voller unsortierter Gedanken. Und da passt das grade überhaupt nicht rein.

What else?

Ich weiß nicht. Ich glaub du verstehst mich nicht. Ich glaub du bist viel zu egozentrisch um mich zu verstehen. Ich mach dir keinen Vorwurf. Ich bin schließlich auch egozentrisch aber das bedeutet, dass wir uns nicht ergänzen. + und + stößt sich schließlich auch ab. So ist das vielleicht auch bei uns. Streich das ‘vielleicht’…

Ach ja, da wollt ich ja noch was loswerden:

freddie…

Terror

Veröffentlicht in {life} am März 3, 2008 von glitterstar

„Wie gehts dir eigentlich in deinem Englisch-Kurs?“

„Ähm… gut?“

„Nein, ich meine wie schätzt du deine Chancen ein diese Prüfung im Juni zu schaffen?“

„Ja, eigentlich glaub ich schon, dass ich das schaffen werde. Wieso fragst du?“

„Und macht euer Lehrer mit euch auch solche Probe-Tests?“

„Wir machen eigentlich nichts anderes in dem Kurs. Der soll uns ja schließlich auf die Prüfung vorbereiten. Warum interessiert dich das so?“

„Ach, ich denk mir nur, dass es recht lustig wäre, wenn du diese Prüfung schaffen würdest, oder?“

„Ähm.. naja… schon… lustig…“

„Weil ich hab mir jetzt einen Aufsatz von dir durchgelesen den du uns zum Ausdrucken geschickt hast und…“

„Ach, der war schlecht. Den hab ich in fünf Minuten hingefetzt“

„Ja… ich hab mir nur gedacht: ‘Puh.. also wenn du das in fünf Minuten hingefetzt hast..’ Ich meine, mit den Präpositionen und so. Das war nicht so berauschend.“

„…“

„Ich mein, der H.-G. fällt das ja sowieso nicht auf aber den Leuten beim Cambridge Certificate wird das schon auffallen wenn du das nicht kannst.“

 “…“

„Also ich helf dir immer gerne beim lernen. Das wollt ich eigentlich nur sagen.“

„Mhm…Ich glaub nicht, dass das nötig sein wird.“

„Schau Birgit… es ist wirklich okay wenn du dabei Hilfe brauchst. Es wird dich im Leben nicht weiterbringen immer eine Einzelkämpferin sein zu wollen.“

„…“

„Ich glaube, dass dir dein Lehrer nicht offen genug sagt welche Fehler du machst.“

„Das muss er auch nicht. Dafür hab ich ja dich.“

„…“

 V-Ä-T-E-R