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Offen

Veröffentlicht in {feelings} am April 15, 2008 von glitterstar

Ich glaube das Problem liegt nicht an meiner Einstellung, sondern an eurem Glauben, dass ich ein offenes Buch bin.

Das bin ich nicht. Ich sage nicht immer was ich denke und ich erzähle nicht alles was mich bewegt. Ich überlege wem ich was anvertrauen kann. Vielleicht stimmt es, dass ich offener bin als andere. Oder man könnte es auch so ausdrücken, dass ich nicht alles in meinem Leben zu einem Geheimnis mache. Aber die wichtigen Dinge schon. Die gehören dann mir. Teils weil ich nicht sicher bin, ob ich überhaupt wissen will was andere dazu sagen und teils weil es Dinge sind mit denen ich alleine klarkommen muss. Das war schon immer so. Und früher ganz besonders. Diese Dinge gehen einfach niemanden etwas an.

Aber wenn ihr dann zu mir kommt und mir irgendwas davon erzählt, dass ihr mich doch ach so gut kennt, dann muss ich die Lippen zusammenpressen und mir vorsagen, dass Gewalt keine Lösung ist und, dass ihr definitiv keine Menschen seid, denen ich mich anvertrauen werde.

Du Loser!

Veröffentlicht in {feelings} am April 6, 2008 von glitterstar

Du taugst mir einfach nicht.

 

Pech gehabt.

 

Und bedankt hast du dich bei mir heute auch nicht.

 

Also. Hab ichs beendet.

 

Irgendwelche Einwände?

01:06

Veröffentlicht in {feelings} am April 5, 2008 von glitterstar

Es ist scheiße kein Ziel zu haben.

Und es ist scheiße, das so straight ins Gesicht gesagt zu bekommen.

Aber immer noch besser einer ist ehrlich, als 100 Personen, die das sagen was ich hören will.

Danke. Oder so.

 

Und noch:

Ich habe keine Zweifel mehr. Du bist falsch und momentan habe ich weder Lust dich zu besuchen noch mit dir Mitleid zu haben. Denn mit deiner Situation kannst du auch nicht alles entschuldigen. Ich bin noch immer ein Mensch. Und du hast noch immer die Kraft mich fertig zu machen. Glaubs mir. Sonst würd ich mich jetzt nicht so dumm fühlen, weil ich wirklich gedacht habe, dass du mir die Wahrheit gesagt hast. Aber nein. Über fünf Ecken muss ich erfahren, dass du es bist, die den Kontakt sucht. Also was solls? Sag mir die Wahrheit oder sag gar nichts. Aber erzähl mir nicht, dass es dir egal ist. Denn das ist eine Lüge.

Reset

Veröffentlicht in {feelings} am März 30, 2008 von glitterstar

Ich brauch jetzt ganz ganz schnell meinen Traumprinz.

Ich halt mein Leben nämlich grade garnicht aus. Und eigentlich gehn mir alle nur auf die Nerven.

Gänsehaut. Weil grad nichts so läuft wie es soll. Ihr zwei habt mir gestern wieder beide mit voller Wucht in die Magengegend geschlagen. Und dann habt ihr mich liegen lassen. Weil ich ja von selbst wieder aufstehe. Verdammt. Ich vermiss euch beide so sehr. Und gleichzeitig würde ich am liebsten die Erinnerungen einfach auslöschen. Weils wehtut. Irgendwo in der Brust.

Es sind immer genau diese Momente wo ich mich frage:

Wo – verdammt nochmal – ist der scheiß Reset-Button?

Zwei Nächte

Veröffentlicht in {feelings}, {statements} am März 27, 2008 von glitterstar

Das ist einfach nur komisch und wunderschön zugleich. Und ich glaube, dass ich einen furchtbaren Fehler mache. Einen ganz furchtbaren. Ich sollte es beenden. Aber andererseits wäre es anders nie so weit gekommen.

Tarock

Veröffentlicht in {feelings}, {life} am März 23, 2008 von glitterstar

Warum kann es nicht immer so sein? Wieso bist du ab Dienstag wieder so weit weg? Es macht mich irgendwie fertig dass die Menschen mit denen ich am besten reden kann und die mir so viel bedeuten so weit weg leben müssen. Ich hätte es so gerne wieder so wie es früher war. Du, zwei Ecken weiter, der in der Nacht anruft und fragt ob wir Lust auf Eis und ein Video haben. Lebensfroh – das bist du. Und realistisch. Und so unglaublich klug. Für mich sind die wenigen Momente in denen ich mit dir reden kann immer ein kleines Geschenk. Weil es mir so vor kommt als würdest du mir wirklich zuhören. So sehr zuhören, dass du dir genau vorstellen kannst was ich meine. Und deine Antworten fühlen sich irgendwie auch immer so gut an. Weil du mir in die Augen siehst wenn du mit mir redest und mir dabei irgendwie in die Seele schaust.

Und dann am Dienstag bist du wieder weg. Wir sehen uns wahrscheinlich frühestens im Sommer. Es macht mich irgendwie fertig. Eben weil du auch sagst, dass wir einfach diese ‘connection’ haben. Aber mails sind nicht dasselbe und telefonieren? Wann machen wir das schon? Und dann dieser Vorschlag: „Weißt du was? Machs einfach so: Wenn du mal das Gefühl hast mir genau JETZT irgendwas sagen zu müssen – ganz egal was – schnapp dir eine Postkarte, schreibs in ein paar Stichworten auf und schicks mir. Du wirst dich besser fühlen, ich versprechs dir!“

Aber warum kannst du nicht da sein? Warum musst du immer wieder gehen? Und wieso macht Tarock nur mit dir Spaß? Das macht mich fertig. Echt.

„Liebe, Lügen, Hass, Freundschaft und Verrat“

Veröffentlicht in {feelings} am März 11, 2008 von glitterstar

Ich glaube nicht, dass ich jemals vergessen werde können. Ich glaube nicht, dass sich unser Verhältnis noch einmal so richtig stabilisieren wird. In jedem Wort, dass du sagst, höre ich Vorwürfe und Beschuldigungen. Dir liegt viel zu viel an meiner Meinung, als dass du sie einfach so übergehen könntest. Gestern hast du mich aufgeregt, aber nicht wegen dem was du gesagt hast, sondern viel mehr wegen der Art wie du es gesagt hast. So als hätte ich den bösen Part in diesem Film übernommen. Dir liegt zu viel an meiner Zustimmung weil dir schon immer viel zu wichtig war was andere über dich denken. Du wirst immer auf deine Entscheidungen beharren um mir zu beweisen, dass du recht hattest. Auch wenn ein Blinder sieht, dass deine Entscheidungen falsch waren.

Ich glaube es hat dich verletzt zu sehen, dass es mir nicht mehr wichtig ist. Denn das ist es wirklich nicht mehr. Ich habe mich damit abgefunden, dass du mich im Stich gelassen hast. Ich habe dich lange genug dafür bestraft – teilweise auf eine Art für die ich mich heute schäme. Aber im Endeffekt ist es mir nicht mehr wichtig. Du warst einfach weg. Und dann hast du nicht verstanden, warum ich mich von dir abgewandt habe. Du hast gehofft, dass das Band zwischen uns stark genug ist. Und das wäre es auch gewesen. Aber durch dein Unverständnis und mein fehlendes Interesse an Ehrlichkeit ist das Band zerrissen. Und jetzt spüre ich nur noch selten wirkliche Gefühlswellen wenn ich an dich denke. Hauptsächlich kommt da Enttäuschung und Zorn hoch. Denn das bin ich – enttäuscht von dir und von mir, zornig auf dich und auf mich. Weil wir es beide verschissen haben.

Doch das gestern war nicht okay. Das gestern hatte keinen Grund. Das gestern war einfach nur das Aufwärmen von alten Themen, die mich weder interessieren noch von irgendeiner Bedeutung für mich sind. Du willst deine längst getroffenen Entscheidungen noch immer vor mir verteidigen und das verstehe ich nicht. Immerhin sind es Entscheidungen die mich wirklich nichts mehr angehen und die schon längst Auswirkungen auf unsere Beziehung hatten. Also warum rüttelst du noch weiter daran und versuchst meine Meinung zu stürzen? Nur um dir selbst zu beweisen, dass du recht hast? Ich denke nicht, dass es dir so wichtig wäre mit mir alle diese Themen durchzukauen wenn du nicht selbst auch noch enorme Zweifel an deinen Entscheidungen hättest. Wenn du dir sicher wärst, dass du richtig gehandelt hast, hättest du gestern nicht so überreagiert.

Ich habe gestern nichts gesagt. Habe versucht das Thema zu wechseln und habe alles dafür getan nicht wieder in eine unerträgliche Situation mit dir zu kommen. Aber du hast nicht aufgehört. Und ich wollte da einfach nur noch weg. Weil ich einfach nicht einsehe warum ich noch immer der Mistabladeplatz für deine Probleme sein soll. Es war mir egal was du gesagt hast, aber ich war enttäuscht von deiner Angriffslust und deinem Unvermögen in mir mehr zu sehen als nur eine falsche kritische Ex-Freundin. Und ich bin erschöpft. Von den ewigen Spannungen und der Streiterei und allem. Am besten wäre es wohl wir würden endlich getrennte Wege gehen. Entgültig. Wir leben doch schon lange nicht mehr in einer Welt und jeden Tag an dem du dich weiterhin in meiner Welt aufhältst, finde ich ermüdender und erschöpfender als den vorhergehenden.

Lass es gut sein. Lass mich los. Du kannst nicht dein altes Leben mit Füßen treten und es dann wieder vom Boden aufheben. Denn das war eine dieser Entscheidungen, die man weder wieder gut noch rückgängig machen kann.

Ich kann nicht schlafen I

Veröffentlicht in {feelings} am März 7, 2008 von glitterstar

Ich bin nicht zufrieden. Weder mit mir noch mit dieser Welt noch mit sonst irgendeinem Gedanken den ich momentan fasse. Ich gehe früher von dem Abendessen weg, lege mich ins Bett und kann nicht schlafen. Ganz egal wie fest ich die Augen zukneife. Ich kann einfach nicht. Und es macht mich so wütend, dass man sich im Leben durch so viele Hindernisse ablenken lassen muss und dabei weiß man nicht mal wo man hin will. Es macht mich alles so müde. Dieser ganze Schwachsinn vom ‘Sinn des Lebens’. Es macht mich müde und traurig, dass alles so verdammt schwierig und kompliziert ist. Gefühle, Gedanken, Kommunikation. Ich habe schon lange nicht mehr wirklich ausdrücken können was ich sagen will und es macht mich richtig wütend, dass mir die Regeln der Sprache und jeder anderen Kunst und Kommuniokationsform beim Ausdrücken meiner Gefühle Grenzen setzt. Das ist es doch im Endeffekt. Alles was wir tun und alles was wir schaffen und kreieren hat genau deffinierte Grenzen. Alle durch Menschenhand geschaffen und trotzdem kann niemand – schon gar nicht ich – diese Grenzen überwinden. Wenn es doch einen Ausdruck für meinen Gefühlszustand gäbe. Wenn ich doch frei sein könnte in meiner Kreativität und in meinem Schaffen. Doch auch meinen Gedanken sind Fesseln umgelegt. Warum darf ich nicht an das glauben oder an das denken was ich will? Warum gibt es so etwas wie Verhaltensregeln? Wieso wird uns vorgeschrieben was wichtig ist im Leben? Wieso wird mir vorgeschrieben, dass ich ‘rebelliere’ sobald ich mich außerhalb dieser vom Menschen geschaffenen Grenzen aufhalte?

Doch so weit ich mich erinnern kann hat es noch niemand geschafft mich davon zu überzeugen, dass es überhaupt möglich ist aus diesen Grenzen auszubrechen. Hat denn überhaupt schon mal jemand ‘out-of-the-box’ gedacht? Hat mich denn überhaupt schon mal jemand berührt, weil er genau DAS ausgedrückt hat, was ICH fühle? Lieder kommen nah dran, Filme können mich zu Tränen rührern, Bücher lassen mich nachdenken… aber nichts – und ich meine NICHTS - hat mich irgendwo getroffen. Irgendwo in mir drinnen. Irgendwo, wo ich mir gedacht habe: WOW! Da hat ein Mensch es geschafft etwas zu kreieren, das mich in meinen Gefühlen bestätigt. 

… 

Und ist das nicht die Lösung?

Worte können etwas bewirken. Zum Beispiel gerade eben… Gefühlsänderung… Zufriedenheit… Erleichterung. ’Wo Wort, da Wahrheit!’ ‘Wo Wort, da Kunst!’ ‘Wo Wort, da Inspiration!’ ‘Wo Wort, da Film – im Kopf!’

ergo: Kopfkino

ergo: Regie

ergo: Jetzt kann ich einschlafen. Mit Sicherheit.   

pedo?

Veröffentlicht in {feelings} am März 5, 2008 von glitterstar

Ich hab echt ein schlechtes Gewissen. Weil ich wirklich hingehen sollte heute. Aber irgendwie ist die ganze Freude jetzt weg. Du kommst mir so komisch vor und die Szene letzte Woche war mehr als nur verstörend. Teilweise hab ich die Befürchtung, dass du die ganze Zeit über schon Hintergedanken gehabt hast. Und das macht mir Angst. Wirklich Angst. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich einen sehr sehr langen Eintrag über dich geschrieben habe und wie sehr ich dich und deine Stunden mag. Aber ich meinte dich – als Lehrer, netter Mensch. Nicht mal als Freund. Nicht mal als Bekannter. Wir kennen uns eigentlich überhaupt nicht und deswegen ist es umso grusliger was du in meine Worte hineininterpretierst. Auf jeden Fall geh ich heute nicht hin. Ich hab keine Lust mir die peinliche Stille zwischen uns anzutun und ständig deinem Blick auszuweichen. Das werd ich sowieso noch machen müssen – aber nicht heute. Heute hab ich nicht den Kopf dafür. Heute ist der Kopf voller Spanisch-Vokabeln und voller unsortierter Gedanken. Und da passt das grade überhaupt nicht rein.

What else?

Ich weiß nicht. Ich glaub du verstehst mich nicht. Ich glaub du bist viel zu egozentrisch um mich zu verstehen. Ich mach dir keinen Vorwurf. Ich bin schließlich auch egozentrisch aber das bedeutet, dass wir uns nicht ergänzen. + und + stößt sich schließlich auch ab. So ist das vielleicht auch bei uns. Streich das ‘vielleicht’…

Ach ja, da wollt ich ja noch was loswerden:

freddie…

1000

Veröffentlicht in {feelings} am Februar 17, 2008 von glitterstar

Ich bin alleine. Immer alleine. Ich fühl mich alleine immer am wohlsten. Da kann weder ich jemandem weh tun, noch wird mir weh getan. I’m on the safe side, sozusagen. Ich bin alleine auf der Welt. Und dann kommen diese Träume in denen ich sterbe und diese Tatsache niemanden kümmert. Ich bin eben weg. Aber ich werde nicht vermisst genauso wenig wie ich respektiert werde. Ich habe noch nie jemanden getroffen mit dem ich mich einwandtfrei verstanden habe. Vielleicht bin ich wirklich ein Kleingeist. Vielleicht habe ich Probleme damit mich anzupassen. Dabei spiele ich doch so gerne Rollen. Steigere mich in ein Klischee hinein. Irgendwie erinnere ich mich selbst sehr an Dorian Gray. Was für ein Vergleich. Um es mit den Worten des anderen glitterstars zu sagen: “You’re not alone. You’re simply living in another world“ Gekauft. Das wirds wohl sein. Und je länger ich nicht unter Menschen geh, desto seltsamer und melancholischer werde ich. Das gehört sich nicht. Vielleicht bin ich ja doch ein kleiner Emo O.o

Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall bin ich alleine. Jetzt noch mehr als vor dieser Woche. Und meine 1000 Rollen sind wieder geschärft und einsatzbereit. Auf ins nächste Semester kann ich nur sagen. OHNE Freund. Und OHNE ‘wenns grad lustig ist’! Punkt. Aus. Ende. Pech gehabt.